Der Perspektivwechsel

„Was braucht Natur, um zu leben?“

Wenn diese Frage im Recht Gewicht bekommt, verändert sich unser Blick auf Flüsse, Wälder und Ökosysteme – und auf die Verantwortung, die wir für unsere gemeinsame Mitwelt tragen.

Die Idee

Natur hat einen eigenen Wert – und verdienteine eigene Stimme im Recht.

Ein Wald, ein Fluss oder ein Ökosystem hat einen eigenen Wert.Dieser Wert kann im Recht eine eigene Stimme bekommen.Mitwelt beschreibt diese gemeinsame Welt, in der Natur um ihrer selbst willen zählt.

Flüsse anerkennen

Flüsse sind mehr als Ressourcen. Rechte können ihre Eigenbelange rechtlich sichtbar und vertretbar machen.

Ökosysteme stärken

Wälder, Moore, Lagunen und andere Ökosysteme brauchen Schutz, Regeneration und eine Stimme in Entscheidungen.

Natur in Entscheidungen einbeziehen

Rechte der Natur verändern nicht nur Begriffe, sondern Verfahren, Institutionen und die Abwägung konkreter Entscheidungen.

Weltweit

Vier Blickwinkel. Viele Entwicklungen.

Von der Anerkennung über die Vertretung und Institutionen bis zur Wirkung in Entscheidungen: Entwicklungen aus verschiedenen Ländern zeigen, wie Rechte der Natur Gestalt annehmen.

Mehr zur internationalen Entwicklung
Wasser
Spanien

Mar Menor

Eine Lagune mit eigenen Rechten. Der Fall zeigt, wie Rechtsträgerschaft, Vertretung und Institutionen zusammenwirken.

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Fluss
Aotearoa / Neuseeland

Whanganui

Der Fluss besitzt Rechtspersönlichkeit und eine eigene Vertretungsordnung. So bekommt er eine konkrete Stimme im Recht.

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Land
Ecuador

Natur in der Verfassung

Seit 2008 erkennt die Verfassung Rechte der Natur an. Gerichtliche Entscheidungen konkretisieren ihre Wirkung.

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Gewässer
Kolumbien

Vom Río Atrato zum System

Vom einzelnen Gewässer zur institutionellen Entwicklung: Kolumbien zeigt, wie Anerkennung, Vertretung und weitere gesetzliche Schritte aufeinander aufbauen können.

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Deutschland

Ein Land. 16 Bundesländer. Viele mögliche Wege.

Jedes Bundesland hat eigene Regeln für direkte Demokratie. Verfassungen, Verfahren und Fristen prägen den jeweiligen Weg zu einem Volksbegehren für die Rechte der Natur.

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Bayern · laufende Sammelphase

Bayern sammelt weiter.

Für den Zulassungsantrag werden weiter Unterstützungsunterschriften gesammelt. Ziel sind mindestens 250.000 Unterschriften – für Öffentlichkeit, gesellschaftlichen Rückhalt und eine starke Basis für die nächsten Verfahrensstufen.

Hans Leo Bader mit der Frage ‚Was bedeutet Natur für mich?‘ bei einer Sammelaktion für die Rechte der Natur
Hans Leo Bader bei einer Sammelaktion für die Rechte der Natur.
01

Unterstützen

In Bayern werden weiter Unterstützungsunterschriften für den Zulassungsantrag gesammelt.

02

Zulassungsantrag

Nach der Sammelphase werden die Stimmrechte bestätigt und der Antrag vollständig eingereicht.

03

Prüfung und Zulassung

Anschließend folgen die gesetzlich vorgesehenen Prüfungs- und Zulassungsschritte.

04

Volksbegehren

Mit der Zulassung beginnt die nächste Stufe des direktdemokratischen Verfahrens.

05

Volksentscheid

Am Ende entscheidet die Bevölkerung über die Verfassungsänderung.

Bündnispartner & Unterstützer

Viele tragen die Volksbegehren mit.

Menschen, Organisationen und Initiativen unterstützen die Ziele der Kampagne und machen die Rechte der Natur gemeinsam sichtbar.

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Mitmachen

Rechte der Natur brauchen Menschen.

Unterschriften sammeln, juristisch mitprüfen, Kontakte aufbauen, Veranstaltungen organisieren oder die Kampagne sichtbar machen: Aus einer Idee wird Bewegung, wenn Menschen Verantwortung übernehmen.

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